Profil

Markus Gottschling
Lebenslauf
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Ausbildung
Nach dem Abitur habe ich in Tübingen und Nottingham studiert – und zwar Literaturwissenschaft und Rhetorik
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Qualifikationen:
Nach dem Magisterstudium habe ich in der Literaturwissenschaft meine Dissertation geschrieben und am Seminar für Allgemeine Rhetorik gearbeitet, wo ich auch heute noch bin.
Meine Dissertation trägt den Titel „Verloren Gehen in den Polargebieten der Literatur“ – und hat gar nichts mit KI zu tun. Trotzdem hilft mir die Arbeit daran auch heute noch sehr.
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Berufliche Stationen
Gejobbt habe ich schon als Zeitungsausträger, in einem tiermedizinischen Labor, an der Tankstelle, bei einem Übersetzungsbüro, als studentische Hilfskraft und in einem Verlag.
Nach dem Studium war ich immer an der Uni beschäftigt. Dort habe ich aber die unterschiedlichsten Sachen gemacht: Präsentationstrainings für Lehrer:innen und Schüler:innen entwickelt und gehalten, Flyer verteilt, Veranstaltungen organisiert, Journalistische Texte geschrieben und lektoriert, Uni-Seminare gehalten, ein Buch herausgegeben …
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Was mache ich in der Wissenschaft am liebsten: Texte lesen und mit Menschen über sie sprechen
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Über mich: Ich bin wissenschaftlicher Koordinator eines Forschungszentrums, des RHET AI Center. Ich habe Rhetorik und Literaturwissenschaft studiert und beschäftige mich viel mit Wissenschaftskommunikation, Literatur und damit, wie wir erfolgreich kommunizieren
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Ich bin zum Studium in die Universitätsstadt Tübingen gekommen und lebe mit meiner Familie auch nach knapp 20 Jahren hier. Wenn ich nicht im Büro sitze, dann kutschiere ich meine Kinder herum, höre Musik und Podcasts, trinke Kaffee. Und manchmal fahre ich auch weg, am liebsten in den Urlaub, aber auch gern auf Konferenzen und zu Vorträgen.
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Über meine Arbeit: Ich recherchiere und lese Bücher und Artikel, entwickle Fortbildungen für Wissenschaftskommunikation und führe sie durch, schreibe Artikel und halte Vorträge – oft über KI, manchmal über andere Themen.
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Am RHET AI Center erforschen wir, wie über KI in der Öffentlichkeit gesprochen wird und wie KI unser sprechen und schreiben verändert.
Als Wissenschaftlicher Koordinator kümmere ich mich darum, dass das RHET AI Center gut organisiert und vernetzt ist.
Als Forscher lese ich Romane, wissenschaftliche Texte und journalistische Artikel, die mit und über KI geschrieben worden sind. Manchmal spreche und schreibe ich dann auch über diese Texte.
Als Wissenschaftskommunikator plane ich Workshops und Fortbildungen und führe sie auch selbst und mit Kolleg:innen durch.
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So sieht ein typischer Tag von mir aus: Familie Fahrrad Lesen / Schreiben Besprechungen / Workshops Fahrrad Kochen Familie
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Wenn ich das Preisgeld von 500 € gewinnen würde, dann würde ich damit folgendes Projekt in der Wissenschaftskommunikation umsetzen oder unterstützen: Am RHET AI Center versuchen wir, möglichst viel mit ganz unterschiedlichen Zielgruppen ins Gespräch zu kommen. Das Geld würde ich benutzen, um eine Veranstaltung zu organisieren, bei denen uns ganz unterschiedliche Leute erzählen, was sie gerne mit KI herausfinden wollen – und das dann versuchen auch umzusetzen.
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Mein Interview
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Was oder wer hat dich dazu inspiriert deinen Beruf oder dein Forschungsthema zu wählen?
Ich fand das Recherchieren, Texte lesen und die wissenschaftliche Arbeit im Studium super – zack, fertig war der Wunsch, an der Uni zu bleiben
Wer ist dein*e Lieblingswissenschaftler*in?
Am meisten habe ich über einen französischen Philosophen geschrieben: Gilles Deleuze
Was wolltest du nach der Schule werden?
Journalist
Bist du während deiner Schulzeit jemals in Schwierigkeiten geraten?
Nicht wirklich
Was macht dir am meisten Spaß?
Kochen, Lesen, Musik
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